«Ein vorübergehender ⁠Schock kann dauerhafte Folgen haben, wenn er ‌Löhne, Erwartungen und ‌das Preissetzungsverhalten verändert», ​sagte Ueda am Mittwoch auf einer Konferenz der Bank of Japan (BOJ). Zentralbanken dürften die Ölpreise daher nicht ‌isoliert betrachten. Wenn die Inflationserwartungen bereits hoch seien und die Löhne ​stiegen, sei das Risiko von ​Zweitrundeneffekten gross, ​erklärte er weiter.

Ueda äussert sich in ‌einer Phase, in der steigende Ölpreise infolge des Nahostkonflikts den Inflationsdruck ​in ​Japan verstärken. An ⁠den Finanzmärkten wird ​spekuliert, dass ⁠die Notenbank im kommenden Monat die ‌Leitzinsen anheben könnte.

(Reuters)