Am 10. April genehmigte das Zürcher Stadtparlament den Gestaltungsplan mit dem Namen «Areal VZA1». Die UBS plant unter diesem Titel ein Hochhaus mit Holzelementen, Solarpanels und begrünten Fassaden. Rund 2700 Angestellte sollen darin Platz finden.

Diesen Beschluss wollen die Jungen Grünen nun kippen. Wie sie am Mittwoch mitteilten, ergreifen sie gegen den Parlamentsentscheid das Referendum. Sie kritisieren vor allem, dass keine Wohnungen gebaut werden. Das UBS-Hochhaus zeige exemplarisch, dass die Standortförderung keine Rücksicht auf die Bevölkerung nehme.

«20-Franken-Drinks in der Rooftop-Bar»

Zudem seien Hochhäuser ökologisch gesehen besonders problematisch, da sie wegen des grossen Fundaments und der Trägerstrukturen besonders viele Ressourcen bräuchten. «Da ändern auch der Einsatz von Holz und ein paar Kletterpflanzen nichts.»

Dass «ausgerechnet die SP» dem Gestaltungsplan zustimmte, ärgert die Jungen Grünen besonders. «Die Partei, die am lautesten ist, wenn es um knappen Wohnraum geht.» Den SP-Parteikadern sei wohl aber nur wichtig, hoch über den Köpfen der Stadtzürcherinnen und Stadtzürcher 20-Franken-Drinks in einer Rooftop-Bar schlürfen zu können.

(AWP)