Auf ⁠die Frage des Bürgerrechtlers Al Sharpton bei einer ⁠Veranstaltung in New York, ob sie noch einmal antreten werde, ‌sagte die Demokratin am Freitag: «Vielleicht, vielleicht. ‌Ich denke darüber ​nach.» Sie werde eine Kandidatur nach dem Grundsatz abwägen, wer 2028 die beste Arbeit für das amerikanische Volk leisten könne, erklärte Harris.

Harris war bei der ‌Wahl 2024 als Präsidentschaftskandidatin der Demokraten angetreten, unterlag jedoch dem Republikaner Donald Trump. Zuvor war Harris unter ​Präsident Joe Biden Vizepräsidentin gewesen. 2020 hatte ​sie sich erfolglos um ​die Präsidentschaftskandidatur ihrer Partei beworben.

Ein erneuter Anlauf 2028 könnte für ‌Harris schwierig werden. Umfragen zufolge wünschen sich viele Wähler nach der Niederlage gegen Trump eine neue Führung ​für ​die Demokratische Partei.

Bei der ⁠Veranstaltung von Sharptons Bürgerrechtsorganisation National ​Action Network traten ⁠zudem mehrere weitere potenzielle Kandidaten der Demokraten auf, ‌darunter der Gouverneur von Pennsylvania, Josh Shapiro, der frühere Verkehrsminister Pete Buttigieg und der Gouverneur ‌von Illinois, JB Pritzker.

(Reuters)