Die Aktien von Leonteq gingen am Montag mit einem Kursgewinn von 14 Prozent aus dem Handel, nachdem die Raiffeisenbank als Ankeraktionär am Montag einen Grossteil ihrer Beteiligung an der Finanzboutique abstiess. Damit wird der Weg frei für den neuen Ankeraktionär Rainer-Marc Frey, der seinen Anteil am Derivate-Spezialist deutlich ausbaute.

Insgesamt wurden 22,71 Prozent der Leonteq-Anteile verkauft, womit ‌sich die Beteiligung der Raiffeisen von ‌29,71 auf 7,00 Prozent ​reduzierte. Drei Millionen Aktien gingen an die H21 ‌Macro Ltd und 1,2 Millionen Papiere an vier Privatinvestoren.

Raiffeisen beende ​damit ihre Rolle als Ankeraktionärin. ​Der Kooperationsvertrag ​mit Leonteq ist von dem Schritt jedoch ‌nicht betroffen und läuft bis März 2030 weiter. Der Abschluss ​der ​Transaktion stehe ⁠unter dem Vorbehalt der ​Zustimmung der Aufsichtsbehörden ⁠und werde spätestens im dritten ‌Quartal 2026 erwartet.

«Diese Transaktion bestätigt, dass professionelle Investoren einen klaren Wert in Leonteq sehen», liess sich Verwaltungsratspräsident Christopher Chambers in der Leonteq-Mitteilung zitieren. Es sei auch eine Anerkennung der Fortschritte bei der Bewältigung von Altlasten.

Für den Titel liegen gemäss AWP-Analyzer zwei Halten-Empfehlungen vor, bei einem durchschnittlichen Kursziel von 17,05 Franken. 

(AWP/cash)