Die Aktien von Amrize haben in den letzten fünf Handelstagen knapp 6 Prozent an Wert dazugewonnen und nähern sich dem Stand von Anfang des Monats. Auf Jahressicht resultiert nach wie vor ein Minus von 4,5 Prozent.
Ende April brach die Aktie nach der Publikation der Quartalszahlen ein. Überschattet wurde das Quartalsergebnis von einem «sehr schwachen» Abschneiden des Segments Building Envelope, während die Trends im grösseren Segment Building Materials ermutigend seien, kommentierte Vontobel. Amrize hat jedoch den Ausblick für das Geschäftsjahr 2026 bekräftigt.
Diese Woche dürfte der Titel mit anderen Bauwerten vom sinkenden Ölpreis profitiert haben. Die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee verbilligt sich am Freitag um weitere 0,9 Prozent auf 92,83 Dollar je Barrel (159 Liter). Damit hat der Ölpreis 10 Prozent in einer Woche eingebüsst – vor zwei Wochen lag er noch bei über 100 Dollar.
Mit dem sinkenden Rohstoffpreis dürften auch Energie-, Transport- und Rohstoffkosten für die energieintensive Produktion sinken und sich die Gewinnmargen verbessern. Ebenso dürfte die Entwicklung Investitionen in Bau und Infrastruktur unterstützen.
Von zwölf Experten empfehlen sieben den Kauf, fünf raten zum Halten – Verkaufsempfehlungen gibt es keine. Das durchschnittliche Kursziel für die nächsten zwölf Monate liegt bei über 48 Franken. Aktuell kostet eine Aktie rund 41,59 Franken.
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