«Die Nachfrage ist ungebrochen», sagte Michael Intrator, der Chef des Cloud-Anbieters, am Donnerstag. «Wir sind bereit, die sich daraus ergebenden enormen Chancen zu nutzen.»
Das Unternehmen verdoppelte seinen Umsatz im vierten Quartal auf 1,57 Milliarden Dollar und übertraf damit die Markterwartungen. Der bereinigte Verlust fiel mit 284 Millionen Dollar jedoch ebenfalls grösser aus, als von Analysten vorhergesagt. CoreWeave-Aktien fielen daraufhin im nachbörslichen Handel an der Wall Street um fünf Prozent.
CoreWeave gehört zu den sogenannten Neoclouds. Diese Firmen spezialisieren sich auf den Bau und Betrieb von KI-Rechenzentren. Da die grossen Technologiekonzerne dringend zusätzliche Rechenkapazitäten für ChatGPT, Gemini & Co. benötigen, wachsen diese Cloudfirmen stürmisch. Im dritten Quartal hatte CoreWeave ein Umsatzplus von 134 Prozent verbucht.
Das Unternehmen arbeitet eng mit Nvidia zusammen. Der weltgrösste Chipkonzern ist nach seiner Anteilsaufstockung vom Januar der zweitgrösste Eigner der Cloudfirma. Nvidia hat sich zudem verpflichtet, CoreWeave in den kommenden Jahren sämtliche anderweitig nicht verkaufte Rechenkapazität abzunehmen.
(Reuters)

