Der Umsatz fiel 2025 gegenüber dem Vorjahr um 8 Prozent auf rund 580 Millionen Franken, wie das Innerschweizer Unternehmen am Dienstag mitteilte. Die Bestellungen beziffert Komax auf 565,0 Millionen Franken, was einem Rückgang von 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Mit den Zahlen hat das Unternehmen beim Umsatz die Erwartungen der Analysten im AWP-Konsens zwar übertroffen, liegt beim Auftragseingang aber unter den Schätzungen.

Autoindustrie im Tief

Die Industrie-, Infrastruktur- und Transportmärkte hätten sich 2025 positiv entwickelt, hiess es in der Mitteilung. Doch in der für Komax wichtigen europäischen Automobilindustrie habe die Investitionszurückhaltung der Kunden angehalten. Und die US-Zollpolitik sowie Währungseffekte hätten zusätzlich belastet.

Immerhin zeigte sich sich in der zweiten Jahreshälfte eine leicht positive Dynamik. So sind mit rund 287,6 Millionen wieder etwas mehr Aufträge eingegangen als im ersten Semester (280,3 Mio).

Betriebsergebnis leicht positiv

Insgesamt sei ein leicht positives betriebliches Ergebnis erzielt worden, hiess es weiter. Ausschlaggebend dafür seien die seit 2024 umgesetzten Kostensenkungsmassnahmen sowie ein vorteilhafter Produktmix im zweiten Halbjahr gewesen.

Im Rahmen der Neuausrichtung fielen 2025 Restrukturierungskosten von rund 9 Millionen Franken an. Das Massnahmenpaket soll, wie bereits bekannt, ab 2026 jährliche Kosteneinsparungen von rund 25 Millionen Franken ermöglichen.

Den detaillierten Jahresabschluss 2025 wird die Komax-Gruppe am 10. März 2026 vorlegen.

(AWP)