Die Stimmung der Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten hat sich im März deutlich verschlechtert und ist auf den tiefsten Stand seit Anfang 2024 gefallen. Die grösste Rolle dürfte dabei der Iran-Krieg gespielt haben.

Konkret gab der vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) berechnete Index der Konsumentenstimmung im März gegenüber Februar 2026 um 12,5 Punkte auf -42,9 Punkte nach, wie das Seco am Freitag mitteilte. Im Vergleich zum März des Vorjahres trübte sich der Index um 8,1 Punkte ein.

Unter dem Niveau von März 2025 lagen die Teilindizes «Erwartete Wirtschaftsentwicklung», «Erwartete finanzielle Lage» und «Zeitpunkt für grössere Anschaffungen». Kaum verändert hat sich derweil der Index «Vergangene finanzielle Lage».

Damit fällt der Index auf den tiefsten Stand seit Anfang 2024. Das bisherige Tief war im April 2025 mit -42,4 Punkten verzeichnet worden, kurz nachdem US-Präsident Donald Trump die ersten Zollerhöhungen angekündigt hatte.

Der Index der Konsumentenstimmung wird monatlich auf Basis einer Umfrage des Seco veröffentlicht. Die Daten werden seit 1972 erhoben. Im Unterschied zu vielen gängigen Konjunkturindikatoren bezieht sich die Konsumentenstimmung auf die privaten Haushalte.

(AWP)