Konsumgüterkonzern - Henkel schraubt nach Umsatzplus Prognosen in die Höhe

Der Konsumgüterkonzern Henkel hat nach einem Umsatzplus im ersten Quartal seine Jahresprognosen angehoben.
06.05.2021 07:37
Sitz des Konsumgüterherstellers Henkel in Düsseldorf-Holthausen.
Sitz des Konsumgüterherstellers Henkel in Düsseldorf-Holthausen.
Bild: imago images / Schöning

Vor allem das stark konjunkturabhängige Klebstoffgeschäft legte zu Jahresbeginn kräftig zu, wie die Düsseldorfer am Donnerstag mitteilten. Für das Gesamtjahr rechnet Konzernchef Carsten Knobel nun mit einem organischen Umsatzwachstum von vier bis sechs Prozent, vorher hatte er ein Plus von zwei bis fünf Prozent in Aussicht gestellt. Auch bei der bereinigten Umsatzrendite (Ebit-Marge) erwartet er mit 14,0 bis 15,0 Prozent (vorher: 13,5 bis 14,5 Prozent) etwas mehr. Für das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie (EPS) bei konstanten Wechselkursen rechnet Henkel mit einem Anstieg im hohen einstelligen bis mittleren Zehn-Prozent-Bereich (vorher: fünf bis 15 Prozent).

Von Januar bis März steigerte der Hersteller von Pritt, Loctite und Persil den organischen Umsatz um 7,7 Prozent auf rund fünf Milliarden Euro. Die Klebstoffsparte, die grösste der drei Konzernbereiche, habe den um Wechselkurseffekte sowie Ver- und Zukäufe bereinigten Umsatz um rund 13 Prozent in die Höhe geschraubt.

Im vergangenen Jahr hatte Henkel in der Corona-Krise noch Rückgänge bei Umsatz und operativem Ertrag verbucht. Damals litt vor allem das Klebstoff-Geschäft unter der Schwäche wichtiger Kunden wie der Autoindustrie. Aber auch das Geschäft mit Friseuren lief wegen vorübergehender Schliessungen von Salons nicht rund. Das soll sich nun 2021 ändern. 

(Reuters)