Eine starke Nachfrage nach Medikamenten gegen Krebs und seltene Krankheiten hat AstraZeneca im zweiten Quartal einen überraschend hohen Gewinn beschert. Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg zu konstanten Wechselkursen um 18 Prozent auf 2,63 Dollar, wie der britische Pharmakonzern am Montag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt 2,48 Dollar erwartet. Der Umsatz legte währungsbereinigt um fünf Prozent auf 15,38 Milliarden Dollar zu und entsprach damit in etwa den Markterwartungen.
Mit den Zahlen trat das Unternehmen Sorgen über seine langfristigen Wachstumsaussichten entgegen, die nach dem jüngsten Fehlschlag einer klinischen Studie aufgekommen waren. Zudem bekräftigte AstraZeneca seine Prognose für das Jahr 2026. Demnach soll der bereinigte Gewinn je Aktie im niedrigen zweistelligen Prozentbereich steigen. Beim Umsatz wird ein Plus im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich erwartet. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern ein Umsatz- und Gewinnwachstum von etwa acht beziehungsweise elf Prozent verzeichnet.
(Reuters)

