Der Kreml sieht trotz ukrainischer Drohnenangriffe auf russische Raffinerien keine Gefahr für die landesweite Kraftstoffversorgung. Auf die Frage, ob es diesbezüglich Risiken gebe, antwortete Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow am Donnerstag in einer Pressekonferenz mit «Nein». Zwar könne es in einigen Regionen Drosselungen der Produktion geben, dies liege jedoch auch an saisonalen Wartungsarbeiten. «Insgesamt wurde die gesamte Kraftstoffbilanz kalkuliert, und es besteht das notwendige Ausgleichssystem.»
Die Nachrichtenagentur Reuters hatte unter Berufung auf Insider und Daten berichtet, dass die jüngsten Drohnenangriffe der Ukraine in fast allen grossen Ölraffinerien in Zentralrussland zu einem Stopp oder einer Drosselung der Kraftstoffproduktion geführt hätten. Die Ukraine hat ihre Drohnenangriffe auf die russische Energieinfrastruktur zuletzt verstärkt.
(Reuters)

