Der Logistikkonzern Kühne+Nagel rechnet durch den Konflikt im Nahen ‌Osten mit ⁠Engpässen bei der Luftfracht. «Wir sehen, dass ⁠etwa 18 Prozent der weltweiten Kapazität in der ‌Luftfracht durch die jetzige Situation ‌gegroundet ist», sagte ​Konzernchef Stefan Paul am Dienstag zu Journalisten.

Er rechne damit, dass es wegen der fehlenden Kapazität in rund einer Woche ‌in Asien für Fracht in Richtung USA und vor allem in Richtung Europa zu ​einem Rückstau kommen werde. «Das heisst also, ​es gibt nicht ​genug Kapazität, nicht genug Supply, nicht genug Maschinen, ‌die fliegen, die die anfallende Ware an den Bestimmungsort bringen können. Und damit steigt die ​Komplexität.» ​

Kühne+Nagel versuche, ⁠den sich abzeichnenden Bedarf mit ​Chartermaschinen zu decken. «Das ⁠ist so ein bisschen ähnlich, aber ‌natürlich eingegrenzter, wie wir das bei Covid gesehen haben», erklärte der Konzernchef ‌weiter.

(Reuters)