Konkret setzte Kuros 2025 mit 146,1 Millionen US-Dollar 72 Prozent mehr um als im Vorjahr, wie aus einer Mitteilung vom Dienstag hervorgeht. Hierzu trug das Schlüsselpräparat MagnetOs mit 143,9 Millionen (+71 Prozent) den Löwenanteil bei. MagnetOs ist ein Knochenersatz bzw. Knochen-Graft, den Chirurgen nutzen, etwa um neuen Knochen wachsen zu lassen.
Den EBITDA beziffert Kuros auf 12,4 Millionen nach 2,4 Millionen im Jahr zuvor. Der bereinigte EBITDA ohne Einfuhrzölle, Fibrin-PTH-bezogene Kosten und die wiederkehrenden und einmaligen aktienbasierten Vergütungen und die entsprechenden Sozialabgaben belief sich auf insgesamt 19,6 Millionen US-Dollar (VJ 10,1 Mio.), womit die entsprechende Marge bei 13,4 Prozent nach 11,9 Prozent im Jahr davor zu liegen kam.
Gleichzeitig gelang es Kuros, erstmals in seiner Geschichte schwarze Zahlen zu schreiben. So weist das Unternehmen einen Nettogewinn von 2,6 Millionen US-Dollar aus nach einem Verlust von 4,8 Millionen im Jahr zuvor.
Die liquiden Mittel lagen bei 19,8 Millionen nach 20,0 Millionen zum Ende des dritten Quartals.
«Die im Jahr 2025 erzielten Fortschritte spiegeln die erfolgreiche Umsetzung unserer organischen Wachstumsstrategie und die Stärke unserer globalen Organisation wider», lässt sich Unternehmenschef Chris Fair in der Mitteilung zitieren.
Mit Blick nach vorne geht Kuros davon aus, dass sich das starke Wachstum fortsetzen wird. Helfen soll dabei eine zunehmende Verbreitung von MagnetOs in den Segmenten Wirbelsäule und Extremitäten sowie die weitere Marktdurchdringung in den USA, Europa und weiteren internationalen Märkten.
In Zahlen ausgedrückt erwartet Kuros für 2026 ein Umsatzwachstum von mindestens 35 Prozent, unterstützt durch eine bereinigte EBITDA-Marge von rund 14 Prozent.
Und noch etwas weiter in die Zukunft geschaut erwartet Kuros bis 2028 einen Umsatz von 300 bis 330 Millionen US-Dollar und eine bereinigte EBITDA-Marge von mindestens 20 Prozent.
(AWP)

