Demnach haben sie im November im Mittel (Median) auf Zwölfmonatssicht eine Teuerungsrate ​von 2,8 Prozent veranschlagt, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am ‌Donnerstag mitteilte. Damit blieb der veranschlagte Wert gegenüber der vorangegangenen Umfrage im Oktober unverändert. Die mittelfristigen Inflationserwartungen der Konsumenten auf Dreijahressicht verharrten bei ⁠einem Wert von 2,5 Prozent.

Die Inflation in der Euro-Zone war im Dezember auf 2,0 Prozent ​gesunken und liegt damit genau ‌auf der Zielmarke ‍der EZB. Die EZB sieht einen Wert von 2,0 ​Prozent als optimal für die Wirtschaft im Währungsraum an. Angesichts nachlassenden Inflationsdrucks hat sie den ‌Leitzins von Mitte ⁠2024 bis Mitte 2025 achtmal ‌auf nunmehr zwei Prozent halbiert. Die meisten Experten gehen davon ‍aus, dass die Währungshüter um EZB-Chefin Christine Lagarde vorerst nicht am Zins ​rütteln werden.