Landis+Gyr richtet sich neu auf die Segmente Connected Platforms und Grid Intelligence aus. Die neue Segmentstruktur soll das Wachstum und die Profitabilität weiter stärken, erklärte das Unternehmen am Montag im Vorfeld eines Investorentages, der später am Tag in New York stattfindet. Die Firma hat den Anlass selbst als Update zu Strategie, Technologie-Roadmap, Kapitalallokation und neuer Segmentstruktur angekündigt.

Die Wahl der US-Metropole als Austragungsort ist kein Zufall: Seit April ist Landis+Gyr faktisch ein auf Amerika und Asien-Pazifik fokussierter Smart-Metering- und Grid-Edge-Anbieter. Und das Unternehmen strebt erklärtermassen eine Kotierung seiner Aktien in den USA an. Dazu erklärt sich das Unternehmen in dem Communiqué allerdings nicht.

Die Mittelfristziele werden bestätigt: Landis+Gyr will bis 2028 eine jährliche durchschnittliche Umsatzwachstumsrate im mittleren einstelligen Prozentbereich erreichen und der bereinigte EBITDA soll doppelt so schnell wachsen als der Umsatz. Kurz nach Börsenstart steigen die Landis-Titel um zeitweise 2,2 Prozent auf 51,70 Franken.

Treiber dafür sollen insbesondere neue Grossprojekte aus dem bestehenden Auftragsbestand von 3,9 Milliarden US-Dollar sein, die schrittweise anlaufen werden.

Und die Ziele werden um weitere Details ergänzt. So will Landis+Gyr rund 80 Prozent des bereinigten Betriebsgewinns in Free Cashflow umwandeln und die Bruttomarge des Konzerns soll auf über 35 Prozent steigen. Ferner soll der bereinigte Gewinn pro Aktie (EPS) mindestens fünfmal so stark wie der Umsatz wachsen.

Das überschüssigen Geld will Landis+Gyr seinen Aktionären zu einem guten Teil zukommen lassen. Man beabsichtige, die progressive jährliche Dividendenpolitik durch Ausschüttungen aus den Kapitaleinlagereserven fortzusetzen. Darüber hinaus plane das Unternehmen, die Rendite für die Aktionäre durch sein Aktienrückkaufprogramm weiter zu steigern.

(AWP)