Das Arbeitsmarktbarometer ⁠des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) stagnierte im ‌April wie im Vormonat ‌bei 99,4 Punkten und ​signalisierte einen negativen Ausblick, wie das IAB am Dienstag mitteilte. Die Komponente zur Vorhersage der Beschäftigung sank auf die neutrale ‌Marke von 100 Punkten, den schwächsten Wert seit 2020. «Die Dauerkrise in der Industrie und der ​Ölpreisschock drücken auf die Beschäftigung», ​erklärte IAB-Forscher Enzo Weber. ​Auch bei der Arbeitslosigkeit wird mit einer weiteren ‌Verschlechterung gerechnet. Einige Agenturen nannten in der monatlichen Umfrage den Iran-Krieg als Grund.

Die Bundesagentur ​für ​Arbeit (BA) legt ⁠am Donnerstag ihre Arbeitsmarktbilanz für ​April vor. Mit ⁠der üblichen Frühjahrsbelebung geht die Arbeitslosenzahl ‌in der Regel zurück. Im März hatte die BA 3,021 Millionen Arbeitslose ‌registriert.

(Reuters)