Ein schwacher Start in den zweiten Handelstag des neuen Jahres für den Computerzubehör-Hersteller aus Lausanne: Am Dienstagvormittag fallen die Aktien von Logitech zwischenzeitlich um 2 Prozent auf 77,68 Franken. Gegen Mittag kosten die Titel etwas mehr mit 78,04 Franken, aber dennoch so wenig wie seit Anfang August 2025 nicht mehr. 

Die Gründe für den Kursrückgang sind nicht eindeutig. Obwohl die US-Technologiewerte am Montag noch zulegen konnten - der Nasdaq 100 gewann 0,77 Prozent -, gerieten die in den USA kotierten Logitech-Aktien im nachbörslichen Handel unter Druck.

Möglicherweise nehmen Anleger nach der Jahresendrally Gewinne mit. Zudem bleiben Tech-Werte generell volatil und anfällig für Stimmungsschwankungen. Als exportorientiertes Unternehmen mit starker Abhängigkeit vom PC-Markt reagiert Logitech besonders sensibel auf solche Bewegungen.

Analysten sehen die Valoren derzeit uneinheitlich: Während einige auf eine Erholung des PC-Marktes und Wachstumspotenzial im Gaming-Segment setzen, bleiben andere skeptisch angesichts der anhaltend schwachen Konsumentennachfrage.

Derzeit vergeben von den 19 bei Bloomberg erfassten Analysten 10 eine Kaufempfehlung, sieben raten zum Halten und zwei raten, die Titel zu verkaufen. Das durchschnittliche Kursziel für 12 Monate beläuft sich auf 99,64 Franken - ein Aufwärtspotenzial von gut 27 Prozent zum aktuellen Kurs.

(cash)