Dabei geht es um die Identifikation von Biomarkern, die auf von Neuronen abgeleiteten Exosomen basieren, wie Lonza am Dienstag in einem Communiqué mitteilte.

Lonza werde eine Methode zur Messung dieser Biomarker entwickeln. Diese werde in die Entwicklung des Neurosense-Medikaments zur Behandlung von ALS, PrimeC, integriert. Finanzielle Details nannten beide Unternehmen keine.

Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist laut Angaben des Unispitals Zürich eine chronisch fortschreitende degenerative Erkrankung des Nervensystems. Dabei werden vor allem die motorischen Nervenzellen geschädigt, was zu einem fortschreitenden Muskelschwund in Armen und Beinen, Sprech- und Schluckstörungen sowie Atemproblemen führen kann.

Die ALS verkürzt die Lebenserwartung erheblich und ist nicht heilbar, wie das Unispital weiter erklärt. «Mit den richtigen Therapien lassen sich aber die Symptome lindern, die Lebensqualität erhalten und das Voranschreiten der Erkrankung verzögern.»

jb/kw

(AWP)