Die Lufthansa hat einem Bericht widersprochen, wonach sie sich wegen Treibstoffknappheit darauf vorbereitet, im Notfall bis zu 40 Flugzeuge vorübergehend stillzulegen. Das könne er dementieren, sagte ein Unternehmenssprecher am Freitag. Der Bericht beziehe sich offenbar auf eine alte Aufzeichnung einer Veranstaltung.
Der «Spiegel» hatte am Freitag in einer - später zurückgezogenen - Vorabmeldung berichtet, Konzernchef Carsten Spohr habe die Belegschaft bei einer internen Veranstaltung auf eine deutliche Verschärfung der Krise eingestimmt. Binnen 72 Stunden sei aus dem Preisproblem beim Kerosin ein Verfügbarkeitsproblem geworden, an immer mehr Flughäfen drohe der Treibstoff knapp zu werden. Der Vorstand habe deshalb zwei Krisenpakete vorbereiten lassen, die vorsähen, im Ernstfall bis zu 40 Flugzeuge am Boden zu lassen, so der «Spiegel». Später erklärte das Nachrichtenmagazin, der Bericht beruhe auf einer veralteten Informationen und werde zurückgezogen.
Nach früheren Angaben ist die Lufthansa durch Termingeschäfte weitgehend abgesichert gegen die vom Iran-Krieg in die Höhe getriebenen Kerosinpreise.
(Reuters)

