Hintergrund ist ein langwieriges Zertifizierungsverfahren, das jeder Flugzeugtyp durchlaufen muss. Da Lufthansa die eigentlich erprobten 787 «Dreamliner» nicht mit Standardsitzen, sondern einer eigens entworfenen Allegris-Kabinenausstattung ausrüstet, war hier eine weitere Zulassung der Bauteile notwendig. Man erhofft sich erhebliche Mehreinnahmen, weil im Allegris-System weitere Komfortmerkmale hinzugebucht werden können.
Drei Sitze bleiben gesperrt
In dem seit Jahren andauernden Prüfprozess seien «wichtige Meilensteine» erreicht worden, teilt Lufthansa mit. Eine vollständige Zulassung liegt aber weiterhin nicht vor. Vorläufig bleiben drei Sitze in der zweiten Reihe der Business-Class gesperrt.
Das erste Flugzeug mit der Allegris-Kabine ist seit Oktober 2025 für Lufthansa von Frankfurt aus unterwegs. Lufthansa Airlines plant mit 29 Dreamlinern bis Ende 2027. Im Airbus A350 sind die gleichen Sitze bereits seit Mai 2024 im Einsatz.
(AWP)

