Die Reederei Maersk und Konkurrent von Kühne+Nagel stellt sich wegen sinkender ‌Frachtraten ‌auf einen weiteren Gewinnrückgang im laufenden Jahr ein. Für 2026 rechnet Maersk ​mit einem Betriebsgewinn (Ebitda) zwischen ‌4,5 und sieben ‌Milliarden Dollar, wie der dänische Konzern am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt 6,49 Milliarden Dollar erwartet.

⁠Im vergangenen Jahr sank das Ergebnis bereits um mehr als ein ​Fünftel auf 9,5 Milliarden Dollar. ‌Als Hauptgrund ‍nannte Maersk niedrigere Frachtraten, die durch Überkapazitäten ​im Seegeschäft verursacht wurden. Die Reederei setzte 2025 54 Milliarden Dollar ‌um, ein Minus ⁠von 2,7 Prozent. Maersk ‌stehe vor einem weiteren Jahr mit sich wandelnden ‍Marktbedingungen, sagte Konzernchef Vincent Clerc.

(Reuters)