Marvell Technology hat mit seiner Umsatzprognose für ‌das laufende ⁠Quartal die Erwartungen der Wall Street ⁠übertroffen und damit seine Aktien nachbörslich beflügelt. Der Chipentwickler profitiert ‌von der hohen Nachfrage ‌nach massgeschneiderten Halbleitern für ​Rechenzentren, die für Anwendungen der Künstlichen Intelligenz (KI) benötigt werden.

Für das erste Quartal stellte das Unternehmen am Donnerstag Erlöse von rund 2,40 ‌Milliarden Dollar in Aussicht, während Analysten laut LSEG-Daten im Schnitt mit 2,27 Milliarden gerechnet hatten. ​Auch beim bereinigten Gewinn je ​Aktie lag der Ausblick mit ​79 Cent über der Schätzung von 74 ‌Cent. Im abgelaufenen vierten Quartal lag der Umsatz bei 2,22 Milliarden Dollar und entsprach damit ​in ​etwa den ⁠Prognosen. Die Marvell-Aktie legte im nachbörslichen ​US-Handel zeitweise ⁠um acht Prozent zu.

Marvell und der Rivale ‌Broadcom unterstützen Cloud-Anbieter bei der Entwicklung eigener Chips als Alternativen zu den Standardprozessoren ‌des Marktführers Nvidia.

(Reuters)