Die Zahl ⁠der Baubeginne legte im Januar um 7,2 ⁠Prozent auf eine hochgerechnete Jahresrate von 1,487 Millionen zu, wie ‌das US-Handelsministerium am Donnerstag mitteilte. Bei Mehrfamilienhäusern ging ‌es um 29,1 ​Prozent auf 552.000 nach oben, während die Baubeginne für Einfamilienhäuser um 2,8 Prozent auf 935.000 zurückgingen. Als schlechtes Omen gilt, dass die Zahl der Genehmigungen für ‌künftige Bauvorhaben gesunken ist - und zwar um 5,4 Prozent auf 1,376 Millionen. Die Veröffentlichung der Daten hatte ​sich wegen der Haushaltssperre im Zuge ​des teilweisen Regierungsstillstands (Shutdown) im vergangenen Jahr ​verzögert.

Auch das US-Geschäft mit Bestandsimmobilien hat sich zuletzt belebt. Der ‌Immobilienmakler-Verband NAR sprach von einer verbesserten Erschwinglichkeit von Wohnraum. Die Hypothekenzinsen sind in diesem Jahr deutlich gesunken - ​unter anderem, ​nachdem US-Präsident Donald Trump ⁠die Federal Housing Finance Agency (FHFA) angewiesen ​hatte, Anleihen der Hypothekenfinanzierer ⁠Freddie Mac und Fannie Mae zu kaufen. ‌Der Spielraum für weitere Rückgänge der Hypothekenzinsen dürfte jedoch angesichts des Nahostkrieges begrenzt sein. ‌Dieser hat die Öl- und Benzinpreise steigen ​lassen und den Inflationsdruck verstärkt. 

(Reuters)