Der Duft- und Aromenhersteller und Givaudan-Konkurrent Symrise hat im vergangenen Jahr dank Einsparungen operativ mehr verdient als erwartet. Das ‌bereinigte operative ⁠Ergebnis (Ebitda) stieg 2025 um rund fünf Prozent auf 1,08 Milliarden ⁠Euro, wie der Dax-Konzern am Mittwoch mitteilte.

Analysten hatten im Schnitt mit ‌1,06 Milliarden gerechnet. Die bereinigte Ebitda-Marge verbesserte sich ‌auf 21,9 (Vorjahr: 20,7) Prozent. Der ​Umsatz sank zwar vor allem wegen negativer Währungseffekte um 1,4 Prozent auf 4,93 Milliarden Euro. Organisch legte Symrise jedoch um 2,8 Prozent zu. Die Dividende soll um fünf Cent auf 1,25 Euro ‌je Aktie steigen.

Belastet wurde das Ergebnis durch bereits im Januar angekündigte Wertberichtigungen. Eine Abschreibung auf das zum Verkauf stehende Terpengeschäft von ​148 Millionen Euro sowie auf die Beteiligung am schwedischen ​Unternehmen Swedencare von 150 Millionen Euro ​drückten das berichtete operative Ergebnis auf 913 Millionen Euro. Der Konzerngewinn brach ‌um 48 Prozent auf gut 249 Millionen Euro ein.

Für das laufende Jahr 2026 stellt sich Symrise auf ein gebremstes Wachstum ein. Der ​Konzern ​rechnet mit einem organischen Umsatzplus ⁠zwischen zwei und vier Prozent sowie einer ​bereinigten Ebitda-Marge zwischen 21,5 ⁠und 22,5 Prozent. Für das erste Quartal erwartet das Unternehmen ‌wegen der hohen Vergleichszahlen einen organischen Umsatzrückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Die mittelfristigen Ziele bis 2028 bestätigte der Konzern ‌ebenso wie ein bereits angekündigtes Aktienrückkaufprogramm - das erste ​in seiner Geschichte - von bis zu 400 Millionen Euro.