Das gab das Unternehmen am Dienstag nach einem ausserordentlichen Aktionärstreffen bekannt. Schon einen Tag vor Fristende hatten Insider gesagt, es hätten sich genügend Investoren für den Verkauf an Musk ausgesprochen. Ob Twitter tatsächlich verkauft wird, müssen nun die Gerichte entscheiden: Musk will den Kauf abblasen und verweist unter anderem auf angebliche Falschaussagen Twitters zur Anzahl von Scheinkonten auf der Plattform. Mitte Oktober beginnt ein Gerichtsprozess im US-Bundesstaat Delaware, bei dem entschieden wird, ob Musk die Übernahme durchziehen muss.

Ebenfalls am Dienstag befasste sich der Justizausschuss des US-Senats mit den Vorwürfen des Whistleblowers und früheren Twitter-Sicherheitschefs Peiter "Mudge" Zatko, dass die Behörden von Twitter irregeführt worden seien. Dabei sagte der Abgeordnete Chuck Grassley, nach Erkenntnissen der US-Bundespolizei FBI habe bei dem Konzern mindestens ein chinesischer Agent gearbeitet. Zatko sagte vor dem Ausschuss, einige bei Twitter hätten sich Sorgen gemacht, dass die chinesische Regierung die Daten von Twitter-Nutzern stehlen könnte.

(Reuters)