Im Hauptgeschäft mit Pkw verzeichnete die Premiummarke aus Stuttgart mit insgesamt 1,8 Millionen Fahrzeugen einen Rückgang um neun Prozent, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Die höchsten Einbussen erlitten die Schwaben mit einem Minus von 19 Prozent in China, wo sie durch günstigere heimische Anbieter bei Elektroautos und sinkender Nachfrage nach Autos mit Verbrennungsmotor unter Druck stehen.
In den USA gingen die Verkäufe an die Händler um zwölf Prozent zurück, die Auslieferungen an Kunden stiegen hingegen um ein Prozent. Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump macht mit stark erhöhtem Importzoll ausländischen Anbietern das Leben schwer, um die US-amerikanischen Autobauer zu stärken.
Die Marke mit dem Stern leidet stärker als der Erzrivale BMW unter dem widrigen Umfeld weltweit. Die Münchener festigten ihre Position als weitweit führender Hersteller im Premiumsegment trotz eines leichten Rückgangs auf 2,17 Millionen Fahrzeugen der Kernmarke.
(Reuters)

