Die Entwicklung von KI-Agenten habe sich in ⁠den vergangenen vier Monaten nicht wie erwartet beschleunigt, sagte Zuckerberg am Donnerstag auf einer ‌Mitarbeiterversammlung laut der Aufnahme, die die Nachrichtenagentur ‌Reuters anhören konnte. Zudem sei ​der Konzernumbau samt massiven Stellenstreichungen nicht so reibungslos verlaufen wie erhofft. Die Erwartungen an die neue Struktur hätten sich noch nicht erfüllt.

Zuckerberg rechnet jedoch damit, dass sich die KI-Investitionen in ‌den kommenden drei bis sechs Monaten stärker auszahlen werden. Meta wird in diesem Jahr voraussichtlich bis zu 145 Milliarden Dollar für KI-Infrastruktur ausgeben. ​Ein Konzernsprecher lehnte eine Stellungnahme ab.

Auf derselben Veranstaltung ​äusserte sich Technikchef Andrew Bosworth zu ​einem umstrittenen internen Überwachungsprogramm. Eine Überprüfung eines aktuellen Datensicherheitsvorfalls im Zusammenhang mit einer Software ‌zur Erfassung von Mausbewegungen habe ergeben, dass keine Mitarbeiterdaten für das KI-Training verwendet worden seien.

Meta hatte das Programm, das die digitalen ​Aktivitäten ​der Belegschaft aufzeichnet, im vergangenen ⁠Monat nach dem Bekanntwerden eines möglichen Datenlecks ​ausgesetzt. Sollte die ⁠Software nach Abschluss der Untersuchung wieder eingesetzt werden, geschehe dies ‌auf freiwilliger Basis, erklärte Bosworth. Bei der Einführung auf den Computern der US-Mitarbeiter im April hatte er noch mitgeteilt, ‌dass es keine Möglichkeit gebe, der Erfassung ​zu widersprechen.

(Reuters)