Mit der Migration der in der Schweiz gebuchten Klienten sei die weltweite Überführung aller Kundenkonten beendet, teilte die UBS am Mittwoch in Zürich mit. Damit sei ein zentraler technischer Schritt bei der Zusammenführung der beiden Institute vollzogen.
Konzernchef Sergio Ermotti sprach von einer der komplexesten Integrationen in der Geschichte des Bankwesens. Insgesamt seien rund 1,2 Millionen Kunden weltweit auf die UBS-Plattform übertragen worden. «Es gibt immer noch viel zu tun, um die Integration abzuschliessen», sagte er. Der Abschluss der Kundenmigration stärke jedoch das Geschäft und schaffe die Basis für ein breiteres Angebot. Die UBS hatte den einstigen Rivalen im März 2023 in einer Notrettung übernommen. Nach der nun erfolgten Kundenmigration will sich die Bank auf die letzte Phase der Integration konzentrieren: die Abschaltung der alten IT-Infrastruktur der Credit Suisse. Die Gesamtintegration soll wie geplant bis Ende 2026 weitgehend abgeschlossen sein.
(Reuters)

