Der Reingewinn der Gruppe belief sich 2025 auf 22,6 Millionen Franken. Das sind 10 Prozent mehr als im Vorjahr, wie Mirabaud am Freitag anhand ungeprüfter Ergebnisse mitteilte. 2024 hatten die Einstellung des Brokerage-Geschäfts und die sinkenden Zinssätze für einen Gewinneinbruch um rund ein Drittel gesorgt.
Auch im Jahr 2025 hinterliessen die tiefen Zinsen ihre Spuren: Der Nettozinsertrag schrumpfte um gut 40 Prozent auf 28,9 Millionen Franken. Während die Provisionserträge um 8 Prozent auf 183,2 Millionen Franken schrumpften, stiegen die Einnahmen aus dem Handelsgeschäft um ein Viertel auf 29,0 Millionen.
Insgesamt gingen die Erträge um fast 10 Prozent auf 254,7 Millionen Franken zurück. Auf der anderen Seite ging der Betriebsaufwand um 12 Prozent auf 218,4 Millionen zurück. Hierfür verantwortlich waren die Schliessung von Mirabaud Securities und Effizienzmassnahmen.
Die von der Gruppe verwalteten Vermögen sanken auf insgesamt 31,7 Milliarden Franken, nach 32,3 Milliarden per Ende 2024. Dabei habe man «erwartete Abflüsse» aus nicht strategischen Vermögenswerten verzeichnet.
Die Quote vom harten Kernkapital (Tier 1) wird mit 22,8 Prozent und die kurzfristige Liquiditätsdeckungsquote mit 218 Prozent angegeben. Damit liege die Bank weiterhin deutlich über den Mindestanforderungen von Basel III, heisst es weiter.
(AWP)

