Bereits Anfang November hatte die Immobiliengesellschaft auf einen starken Promotionserfolg hingewiesen. Auch für das kommende Jahr ist Mobimo zuversichtlich.
Der Mieterfolg stieg laut einer Mitteilung vom Freitag leicht um 1,5 Prozent auf 125,5 Millionen Franken. Die Senkung des Referenzzinssatzes habe erst Ende des Jahres Wirkung entfaltet. Zudem werde 2026 dank Portfoliozugängen die Mietertragsbasis weiter wachsen.
Wie erwartet sehr positiv entwickelte sich der Erfolg aus Entwicklungen und Verkauf Promotion. Dieser stieg um mehr als 60 Prozent auf 53,3 Millionen Franken.
Neubewertungen steigen markant
Nochmals stärker ging es beim Erfolg aus Neubewertungen nach oben. Dieser wurde mit 106,9 Millionen nach 43,1 Millionen Franken im Vorjahr mehr als verdoppelt. Das sei insbesondere der positiven Dynamik am Immobilienmarkt dank der tiefen Zinsen und der hohen Qualität des Portfolios zu verdanken.
Daraus ergibt sich ein Betriebsergebnis inklusive Neubewertungen von 257,3 Millionen nach 171,5 Millionen im Jahr zuvor. Auch ohne Neubewertung konnte der EBIT auf 150,4 Millionen und damit um 17,1 Prozent klar gesteigert werden.
Unter dem Strich steht ein Gewinn (exkl. Neubewertungen), der mit 105,6 Millionen Franken um 15,7 Prozent über dem Vorjahr liegt. Inklusive Neubewertungen stieg der Gewinn dagegen um gut 54 Prozent auf 192,9 Millionen. Die Aktionäre sollen eine unveränderte Dividende von 10,25 Franken je Aktie erhalten.
Der Leerstand in dem 4,2 Milliarden grossen Immobilienportfolio stieg derweil auf 4,1 Prozent. Ende 2024 hatte er bei 3,6 Prozent, zum ersten Halbjahr 2025 bei 3,8 Prozent gelegen.
Aussichten zuversichtlich
Über die weiteren Aussichten auf das laufende Jahr äussert sich Mobimo zuversichtlich. Die Entwicklungspipeline sei gut gefüllt.
Der Mietertrag soll organisch um 3 Prozent wachsen, der Erfolg aus Entwicklungen und Verkauf Promotion wird im Rahmen von rund 25 Millionen Franken erwartet. Die Leerstandsquote soll hingegen aufgrund des Abschlusses der Sanierung des Office Tower leicht steigen und werde bei rund 4,5 Prozent liegen.
(awp)
