Das Unternehmen erzielte 2025 im fortgeführten Geschäft einen Gewinn von 11,4 Millionen Euro, wie es am Donnerstag mitteilte. Das sind deutlich weniger als im Vorjahr, als 18,1 Millionen erzielt wurden. Den Rückgang erklärt das Unternehmen mit nicht-zahlungswirksamen Netto-Währungsverlusten. Zu einer Dividende wurden in der Mitteilung keine Angaben gemacht.
Bestätigt wurden derweil die im Februar genannten Zahlen für den Umsatz und den Betriebsgewinn. So stiegen die Verkäufe im fortgeführten Geschäft um 15 Prozent auf 979,3 Millionen Euro und der bereinigte EBITDA legte um gut 25 Prozent auf 161,3 Millionen zu. Als Grund für die Verbesserung der Profitabilität wurde eine Kombination aus Umsatzwachstum, Kostenmanagement sowie operativem Leverage genannt.
Die Zahlen beziehen sich auf die neue Montana Aerospace. Das Unternehmen wandelte sich in den letzten Monaten zu einem reinen Anbieter für Flugzeugteile. Das E-Mobility-Geschäft wurde 2024 verkauft, das Energy-Geschäft im letzten Jahr.
Weiteres profitables Wachstum
Das profitable Wachstum soll nun weitergehen. Die bisherigen Prognosen für das Geschäftsjahr 2026 vom vergangenen November wurden bestätigt. Demnach werden ein Umsatz von über einer Milliarde Euro sowie ein bereinigter operativer Gewinn (EBITDA) von über 185 Millionen erwartet. Ausserdem geht das Unternehmen von einem positiven Reinergebnis, Free Cashflow sowie einer Netto-Cash-Position aus.
Zudem gibt es neue Ziele für 2027. Das Management erwartet dann einen Nettoumsatz von über 1,1 Milliarden Euro, und das bereinigte EBITDA soll bei über 210 Millionen zu liegen kommen. Ausserdem wird dann ein Free Cash Flow im hohen zweistelligen Millionenbereich in Aussicht gestellt.
(AWP)

