So erhöhte sich der Umsatz mit dem verbliebenen Geschäft gegenüber dem Vorjahr um gut 15 Prozent auf 979,3 Millionen Euro, wie Montana Aerospace am Donnerstag mitteilte. Das bereinigte Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) stieg dabei um rund 25 Prozent auf etwa 161 Millionen Euro. Die genauen Gewinnzahlen werden am 2. April 2026 veröffentlicht.

Die Segmente E-Mobility und Energy, die im November 2024 bzw. September 2025 veräussert wurden, sind in dieser Betrachtung nicht mehr enthalten.

Erholung der Lieferketten

Das Geschäftsjahr sei getragen von einer breiteren Erholung der Lieferkette der zivilen Luftfahrt und einer steigenden Nachfrage seitens der OEM-Kunden, heisst es in der Mitteilung. Die positive Umsatzentwicklung sei durch organisches Wachstum an allen Standorten zustande gekommen. Die Produktionsvolumina hätten sich sowohl auf bestehenden als auch auf neuen Plattformen ausgeweitet.

Die erhöhte Profitabilität werde primär durch Skaleneffekte auf einer fixen Kostenbasis getrieben, was die Margenausweitung bei steigenden Produktionsraten weiter unterstütze.

Dank des Rückgangs der Nettoverschuldung sei zudem die finanzielle Flexibilität erhöht worden. Montana Aerospace sieht sich deshalb «in einer starken Position, um die robuste Pipeline kommerzieller Chancen im Luftfahrtmarkt zu nutzen», heisst es in der Mitteilung.

Die bisherigen Prognosen für das Geschäftsjahr 2026 vom vergangenen November werden bestätigt. Demnach wird im neuen Jahr ein Umsatz von über einer Milliarde Euro sowie ein bereinigter operativer Gewinn (EBITDA) von über 185 Millionen erwartet. Ausserdem geht das Unternehmen von einem positiven Reinergebnis, Free Cashflow sowie einer Netto-Cash-Position aus.

(AWP)