Am Donnerstagmorgen stehen Schindler PS um 7,8 Prozent höher auf 290,80 Franken. Derweil notiert der Gesamtmarkt SMIM 0,1 Prozent tiefer.

Analysten lobten insbesondere den Auftragseingang im dritten Quartal. Dieser hat mit einem Plus von 10,3 Prozent in Lokalwährungen fast doppelt so stark zugelegt wie der Konsens (+5,4 Prozent) erwartet hatte. «Wir hatten zwar eine relative Verbesserung erwartet, doch fiel diese weitaus stärker aus als prognostiziert», kommentierte ein Marktteilnehmer.

Insbesondere das Neuanlagengeschäft holte viel mehr neue Bestellungen (+15,9 Prozent) herein als vorhergesagt. Wachstumstreiber bei den Neuinstallationen waren vor allem die Regionen Europa, Mittlerer Osten und Afrika sowie Asien-Pazifik (ohne China) mit einem Plus von über 10 Prozent. Der amerikanische Kontinent zeigte ein Wachstum von 5 bis 10 Prozent, während sich die Talfahrt in China mit einem Minus von Null bis -5 Prozent verlangsamt hat. Ohne China hätten die neuen Bestellungen gar um 20 Prozent zugelegt, erklärte UBS-Analyst Andre Kukhnin.

Auch beim Umsatz, EBIT und bei der Marge schnitt Schindler teils klar über dem Konsens ab. Die Restrukturierungskosten seien tiefer ausgefallen als erwartet, hiess es von den Experten. Auch die Belastungen durch das Programm Building Minds waren unter den Prognosen. Zudem lobten die Analysten, dass der Konzern das Ziel für die bereinigte EBIT-Marge im Gesamtjahr 2026 auf rund 13,5 Prozent angehoben habe von zuvor rund 13 Prozent.

Die Analysten blicken nun gespannt auf die Resultate der Konkurrenten und auf den Kapitalmarkttag von Schindler am 19. November, auf dem neue Mittelfristziele erwartet werden.

(AWP)