Der Swiss Market Index verlor am Donnerstag 2,4 Prozent und fiel auf 12'460 Punkte. Das ist der tiefste Stand seit dem 11. November.

Die grössten Verluste erlitten dabei einmal mehr baunahe Aktien. Geberit gaben 4 Prozent nach, Holcim verloren 3 Prozent. Der Titel notiert auf dem Stand vom letzten Juli. Am breiten Markt gab der Baukonzern Implenia 7 Prozent nach.

Besonders ausgeprägt ist der Absturz von Sika. Die Titel verloren 6 Prozent. Die Aktie des Baustoffherstellers notiert damit auf dem tiefsten Stand seit sieben Jahren.

Gestiegene Energiepreise, der Stopp bei den Zinssenkungen und die schlechteren Aussichten an der Konjunkturfront machen den baunahen Aktien zu schaffen. Doch schon lange vor Kriegsausbruch hatte zum Beispiel Sika Wachstumsprobleme.

CEO Thomas Hasler meinte noch anlässlich der Jahreszahlen Ende Februar, dass die Talsohle wohl erreicht sei. «Wir dürften am Tiefpunkt sein. Wir sehen die Chancen auf einen Aufschwung im zweiten Halbjahr 2026.» Investoren haben an dieser Geschichte offenbar Zweifel, wie die Reaktion an der Börse in den letzten Wochen zeigt.

Am Freitag könnten die Bau-Aktien zu einer Erholung ansetzen. Der Schweizer Aktienmarkt wird vorbörslich höher indiziert.

(cash)