Das Euro/Dollar-Paar geht aktuell zu 1,1686 um, nach 1,1732 vor dem Wochenende.
Als «tendenziell positiv» wird der Ausgang der Wahlen in Ungarn für den Euro angesehen. Die Anleger hoffen auf weniger EU-interne Blockaden: Der bisherige Amtsinhaber Viktor Orbán hatte wiederholt EU-Beschlüsse blockiert, unter anderem Hilfen für die Ukraine oder Sanktionen gegen Russland. Péter Magyars Tisza-Partei, die eine Zweidrittelmehrheit erreichen könnte, hatte erklärt, Ungarns Westbindung wiederherzustellen.
In der Folge gewann der Ungarische Forint gegenüber dem Euro an Wert. Denn die Märkte setzten auf eine Annäherung Ungarns an die EU und eine verbesserte wirtschaftliche Stabilität.
(cash/AWP)

