Der Dollar-Index, der den Wert des Greenback zu anderen wichtigen Währungen misst, steigt um knapp ein Prozent auf 99,321 ‌Punkte und ⁠erreicht damit den höchsten Stand seit mehr als einem Monat.

«Als grosser Ölproduzent und Emittent der Weltreservewährung dürften die USA als sicherer Hafen für Anlegergelder wahrgenommen werden», sagt ⁠Kathy Jones, Chefstrategin beim Schwab Center for Financial Research.

Der Euro verliert im Gegenzug in etwa genauso viel auf 1,1579 Dollar und ist damit so schwach wie seit November nicht mehr. Gegen den Franken fiel der Euro auf 0,9068.

Auch der ‌Yen weitete seine Verluste vom Montag aus. Händler verwiesen darauf, dass Europa und Japan als grosse Energieimporteure stärker ‌von den gestiegenen Ölpreisen betroffen seien als die USA. Die Verteuerung bei Rohöl schürt ​zugleich neue Inflationsängste.

(Reuters)