Der französische Lebensmittelkonzern steigerte seinen Umsatz im ersten ‌Quartal auf ⁠vergleichbarer Basis um 2,7 Prozent auf 6,71 Milliarden Euro, wie ⁠Danone am Mittwoch mitteilte. Damit übertraf der Hersteller von Activia-Joghurt, Aptamil-Babymilch und Evian-Wasser zwar ‌die Analystenerwartungen von 2,6 Prozent, das Wachstum fiel ‌jedoch deutlich schwächer aus ​als im Vorquartal, als es noch 4,7 Prozent betragen hatte. An seinen Jahreszielen hielt Danone fest.

Belastet wurde insbesondere das Geschäft mit Spezialnahrung durch Lieferkettenunterbrechungen infolge des Krieges im Iran. Davon betroffen waren unter ‌anderem Transporte von in Europa produzierter Babynahrung durch den Nahen Osten. Die Region trägt rund zwei bis drei Prozent zum Nettoumsatz des Konzerns ​bei. Zusätzlich setzte Danone ein Rückruf von Säuglingsmilch ​in Europa und im Nahen Osten ​wegen einer möglichen Verunreinigung mit dem Giftstoff Cereulid zu. Die Lage normalisiere sich ‌jedoch wieder, erklärte Finanzchef Jürgen Esser. Vorrang habe nun die Wiederherstellung des Vertrauens.

Trotz des weiterhin «volatilen und unsicheren» Umfelds bestätigte Danone seine Prognose für ​2026. ​Der Konzern rechnet weiterhin mit einem ⁠flächenbereinigten Umsatzwachstum von drei bis fünf Prozent, ​wobei der bereinigte ⁠operative Gewinn schneller steigen soll als die Erlöse. Im abgelaufenen ‌Quartal setzte Danone Preiserhöhungen von 1,2 Prozent durch, während das volumengetriebene Wachstum bei 1,5 Prozent lag. Ein Lichtblick war das ‌Geschäft mit Kaffeeweissern auf dem hart umkämpften US-Markt, ​das sich dank neuer Produkteinführungen allmählich verbesserte.

(Reuters)