Im Mai legten die währungsbereinigten Erlöse ⁠um 11,5 Prozent zu und übertrafen damit die Erwartungen von ‌Analysten. «Die Frühjahrs-/Sommerkollektionen finden bei unseren Kunden weiterhin sehr ‌guten Anklang», erklärte ​der Vorstand am Mittwoch. Zuvor hatte der spanische Modekonzern, zu dem neben Zara auch Marken wie Massimo Dutti und Bershka gehören, bereits im ersten Quartal (bis Ende ‌April) dank einer hohen Nachfrage Umsatz und Gewinn gesteigert. Der Umsatz kletterte um 5,8 Prozent auf 8,7 Milliarden ​Euro, der Nettogewinn um 5,4 ​Prozent auf 1,4 Milliarden Euro.

Die besser ​als erwartet ausgefallenen Zahlen dürften die Anleger beruhigen. Die Aktie ‌des Fast-Fashion-Riesen hatte seit Jahresbeginn vor dem Hintergrund der durch den Iran-Krieg ausgelösten Energiekrise und steigender Lebenshaltungskosten nachgegeben. ​Inditex ​profitierte jedoch von einer ⁠verbesserten Profitabilität und einer strengen Kostenkontrolle. ​Die Bruttomarge verbesserte sich ⁠auf 61,2 Prozent. Für das Gesamtjahr 2026 rechnet ‌das Unternehmen mit einer stabilen Bruttomarge. Der Konzern sieht weiterhin starke Wachstumschancen und plant ‌Investitionen von rund 2,3 Milliarden Euro.

(Reuters)