Konkret sanken die Mieten für Neuverträge bei Neubauwohnungen um 0,7 Prozent. Bei Altbauwohnungen betrug das Minus sogar 1,3 Prozent, wie vom Beratungsunternehmen Fahrländer Partner Raumentwicklung (FPRE) am Freitag veröffentlichte Daten zeigen.

Auf Jahressicht zeichnet sich jedoch noch keine Entspannung ab. So stiegen die Mieten für Neuverträge bei Neubauwohnungen im Jahresvergleich um 2,3 Prozent und bei Altbauwohnungen sogar um 3,8 Prozent.

Am stärksten war der Miet-Anstieg bei Neubauten in den Regionen Zürich (+4,6 Prozent), Genfersee (+2,2 Prozent) und der Südschweiz (+2,1 Prozent). Einen Rückgang gab es dagegen im Jura (-4,4 Prozent) und dem Alpenraum (-1,7 Prozent).

Derweil blieben die Kaufpreise von Mehrfamilienhäusern im Schlussquartal nahezu konstant. Im Jahresvergleich verteuerten sie sich jedoch um deutliche 5,6 Prozent.

Weiter steigende Preise erwartet

Für Mieterinnen und Mieter auf Wohnungssuche sind die Aussichten für das laufende Jahr nicht gut. So erwarten die Marktbeobachter von FPRE weiter steigende Mieten. Auch die Kaufpreise von Mehrfamilienhäusern sollen weiter zulegen.

Der Anstieg der Mieten für Wohnungen liege vor allem in dem anhaltend geringen Angebot begründet, heisst es erklärend.

(AWP)