Der Greenback profitiert derzeit vor allem von hohen US-Renditen und zunehmenden Erwartungen auf höhere Zinsen.
Gegenüber dem US-Dollar notiert der Schweizer Franken mit 0,8350 tiefer als am frühen Morgen mit 0,8336. Damit ist die US-Währung so teuer wie seit Mai 2025 nicht mehr. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete gegen Mittag mit 1,1334 US-Dollar ebenfalls klar weniger als noch am Morgen. Das Euro/Franken-Paar tritt bei Kursen von 0,9461 mehr oder weniger auf der Stelle.
Die hohen Ölpreise haben die Inflationssorgen verstärkt und damit auch die Zinserwartungen in den USA nach oben getrieben. Für die Fed-Sitzung im Oktober wird am Markt mittlerweile mit einer Wahrscheinlichkeit von gut 70 Prozent eine Zinserhöhung eingepreist. Parallel dazu sind die Renditen amerikanischer Staatsanleihen deutlich gestiegen.
Der Franken erhält dagegen wenig Unterstützung von der Geldpolitik. Nach Einschätzung der UBP deutet die jüngste Kommunikation der SNB darauf hin, dass die Notenbank derzeit keinen ausgeprägten Aufwertungsdruck sieht. Zudem werde der Franken wegen der vergleichsweise niedrigen Zinsen wieder verstärkt als Finanzierungswährung für Carry Trades genutzt.
(AWP/cash)

