Die niederländische Regierung setzt einem Medienbericht zufolge die erste Stufe ihres Energiekrisenplans in Kraft. Der 2022 infolge des russischen Einmarsches in die Ukraine ausgearbeitete Plan wird damit zum ersten Mal aktiviert, meldet die Nachrichtenagentur ANP unter Berufung auf Regierungskreise.

Dieser Schritt zeigt, dass die Kraftstoffmärkte gestört sind, erfolgt aber, ohne dass unmittelbare Engpässe bestehen. Die Energiemärkte werden nun streng überwacht, während sich Regierung und Wirtschaft auf eine Verschlechterung der Lage vorbereiten.

Eine Stellungnahme ‌der Regierung liegt ⁠zunächst nicht vor. Ministerpräsident Rob Jetten kündigte am Freitag an, am Montag Massnahmen zur Abfederung der steigenden Energiekosten vorzustellen.

(Reuters)