Zudem werde die erste Stufe eines Notfallplans zur Energiekrise aktiviert, teilte die Regierung am Montag mit. Die Massnahmen umfassen finanzielle Entlastungen für Pendler, Lastwagenfahrer und Fischer. Eine von vielen geforderte Senkung der Kraftstoffsteuern ist jedoch nicht vorgesehen. Darüber hinaus sollen Hausbesitzer bei der Reduzierung ihres Energieverbrauchs unterstützt und einkommensschwache Haushalte bei den Energiekosten gezielt entlastet werden.
Die Regierung betonte, dass es derzeit keine unmittelbaren Engpässe gebe. Die europäischen Vorräte an Öl, Diesel und Flugzeugtreibstoff reichten aus, um die Nachfrage für bis zu ein Jahr zu decken. Dennoch werde nun erstmals die erste Phase des vierstufigen Krisenplans ausgerufen. Dieser sieht vor, die Energiemärkte genau zu beobachten und weitere Schritte vorzubereiten, falls sich die Lage verschärft. Der Notfallplan war während der Energiekrise 2022 ausgearbeitet worden, die durch den russischen Einmarsch in die Ukraine ausgelöst worden war.
(Reuters)

