Das um Lagereffekte bereinigte operative Ergebnis von OMV sank um 16 Prozent auf 1,15 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Damit verfehlte OMV die Erwartungen von Analysten leicht, die im Schnitt mit 1,17 Milliarden Euro gerechnet hatten. Der CCS Überschuss vor Sondereffekten war mit 548 (Vorjahr: 555) Millionen Euro marginal schwächer. Hier hat OMV die Prognose von 491 Millionen Euro übertroffen.
Die Aktionäre sollen für 2025 eine Dividende von insgesamt 4,40 Euro je Aktie erhalten – aufgeteilt in eine reguläre Dividende von 3,15 Euro und eine Sonderdividende von 1,25 Euro. Im Vorjahr hatte OMV 4,75 Euro pro Aktie ausgeschüttet.
Belastet wurde das Ergebnis vor allem durch die Sparte Energy. Hier machten sich die gesunkenen Rohstoffpreise bemerkbar. Dagegen liefen die Geschäfte in den Bereichen Raffinerien und Chemie besser und konnten den Rückgang teilweise auffangen. Den gemeinsam mit dem arabischen Kernaktionär Adnoc geplanten Zusammenschluss der Petrochemiefirmen Borealis und Borouge will OMV weiterhin im ersten Quartal abschliessen.

