«Der Verkehr platzt aus allen Nähten», sagte Nokia -Chef Justin Hotard in Barcelona. Die Anwendungen der Künstlichen Intelligenz (KI) stellten Netzbetreiber vor enorme Herausforderungen. Der Mobile World Congress (MWC) startet am Montag.
Die Handynetze seien in den vergangenen Jahrzehnten schrittweise weiterentwickelt worden - zunächst sei es nur um Sprache gegangen, dann um moderate Datenmengen und dann mit der Video- und Streaming-Nutzung um grössere Datenmengen. «Jetzt haben wir eine neue Aufgabe, und das ist die Künstliche Intelligenz», sagte Hotard, dessen Firma Antennen und andere Netztechnik herstellt.
Es gebe schon jetzt 1,3 Billionen KI-Sitzungen (Sessions) pro Jahr, Tendenz stark steigend. «Mehr als die Hälfte entfällt auf die Mobilfunknetze», sagte der Manager.
Die allermeisten KI-Sitzungen seien bislang von Menschen ausgelöst. «Es handelt sich um Interaktionen von Menschen mit Maschinen.» Als ein Beispiel nennt er Chat-Gespräche mit KI-Assistenten. «Was aber noch kommen wird, das sind Interaktionen von Maschinen mit Maschinen.» Dadurch werde der Datenbedarf noch weiter steigen - es werde eine «enorme Beschleunigung» geben.
(AWP)

