Das Werk soll die Herstellung von Tabletten, Kapseln und RNA-Therapeutika ermöglichen, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Damit setzt der Pharmakonzern seine Strategie fort, innovative Medikamente für US-Patienten lokal zu entwickeln und zu produzieren.
Insgesamt handelt es sich bereits um das siebte neue Werk, das innerhalb eines Jahres im Rahmen eines Investitionsplans angekündigt wurde. Der neue Standort erweitert die Präsenz von Novartis in North Carolina auf künftig fünf Anlagen an drei Standorten.
«Letztes Jahr haben wir uns verpflichtet, sieben neue Standorte in den USA zu errichten, und heute finalisieren wir unsere Pläne zur Erweiterung unserer Produktions- und F&E-Präsenz in den USA», wird Novartis-Chef Vas Narasimhan in der Mitteilung zitiert. «Durch den Aufbau einer vernetzten, durchgängigen Präsenz stärken wir unsere Fähigkeit, Medikamente vor Ort in grossem Massstab zu entwickeln, zu produzieren und bereitzustellen, und ermöglichen so Patienten in den USA einen zeitnahen Zugang zu Innovationen.»
Seit April 2025 hat Novartis den Angaben zufolge erhebliche Fortschritte bei der Umsetzung seiner Verpflichtung erzielt, alle wichtigen Novartis-Medikamente für US-Patienten in den USA herzustellen.
Zu den wichtigsten Projekten der vergangenen Monate zählen unter anderem der Baubeginn eines neuen biomedizinischen Forschungszentrums in San Diego, eine zusätzliche Produktionsstätte für Krebsmedikamente in Texas sowie weitere Anlagen in Florida und Kalifornien. Parallel dazu werden bestehende Standorte ausgebaut, um die steigende Nachfrage zu decken.
(AWP)

