Novartis hat neue Daten zu seinem Wirkstoff Remibrutinib angekündigt. Wie aus einem Communiqué vom Montag hervorgeht, wird der Pharmakonzern am Fachkongress American Academy of Allergy, Asthma & Immunology (AAAAI) in Philadelphia Daten aus einer Phase-II-Studie vorstellen, in der die Sicherheit und Wirksamkeit von Remibrutinib bei der Behandlung von Erdnussallergien getestet wurde.
Gleichzeitig kündigte Novartis an, in der zweiten Jahreshälfte 2026 mit einem zulassungsrelevanten Phase-III-Programm in der Indikation Nahrungsmittelallergien (FA) beginnen zu wollen.
Ausserdem wird Novartis Daten zur Bewertung von Remibrutinib bei chronischer spontaner Urtikaria (CSU) vorstellen. Konkret würden neue Analysen zu den Auswirkungen des Mittels auf die Krankheitskontrolle und die frühzeitige Linderung der Symptome aus den Phase-III-Studien REMIX-1 und REMIX-2 bei CSU präsentiert.
Bei chronisch spontaner Urtikaria handelt es sich um ein dermatologisches Krankheitsbild, das auch unter den Namen Nesselsucht, Nesselausschlag, Quaddelsucht oder Nesselfieber bekannt ist. Es treten dabei spontan Quaddeln, zum Teil begleitet von Angioödemen, auf. Novartis hatte bereits im September 2025 die US-Zulassung für das Mittel in der CSU-Indikation erhalten. Zudem laufen in mehreren Regionen die behördlichen Prüfungen für den Wirkstoff.
Wie Novartis weiter schreibt, wird Remibrutinib über die Indikation Nahrungsmittelallergie hinaus noch in den Indikationen chronisch induzierbare Urtikaria (CIndU) und Hidradenitis suppurativa (HS) getestet.
(AWP)

