Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat am Freitag eine positive Stellungnahme abgegeben, wie Novartis mitteilte.

Damit soll Remibrutinib zur oralen Behandlung der chronischen spontanen Urtikaria bei Erwachsenen mit unzureichendem Ansprechen auf H1-Antihistaminika eingesetzt werden. Die Entscheidung der Europäischen Kommission wird innerhalb von etwa zwei Monaten erwartet.

In den USA ist der Wirkstoff bereits seit Ende September 2025 in dieser Indikation zugelassen. Bei chronisch spontaner Urtikaria handelt es sich um ein dermatologisches Krankheitsbild, das auch unter dem Namen Nesselsucht, Nesselausschlag, Quaddelsucht oder Nesselfieber bekannt ist. Es treten dabei spontan Quaddeln, zum Teil begleitet von Angioödemen, auf.

(AWP)