In einigen Flaschen sei eine Kristallbildung beobachtet worden, die möglicherweise zu einer falschen Dosierung führen könnte, teilte Novartis USA am Freitag mit.

Sandimmun (Cyclosporin) wird für die Prophylaxe einer Organabstossung bei Nieren-, Leber- und Herztransplantationen eingesetzt. Eine Unterdosierung des Medikaments könnte zu einer verminderten Wirksamkeit und letztlich zu einer Transplantationsabstossung führen.

Eine Überdosierung könnte sich dagegen langfristig als Cyclosporin-Toxizität äussern. Allerdings habe Novartis bisher keine Berichte über unerwünschte Ereignisse im Zusammenhang mit diesem Rückruf erhalten, heisst es weiter.

Die vom Rückruf betroffenen Chargen wurden laut den Angaben lediglich in den USA vertrieben und landesweit an Grosshändler ausgeliefert. Der Rückruf erfolgt laut der Mitteilung mit dem Wissen der US-Arzneimittelbehörde FDA.

(AWP)