Wie das Unternehmen aus Basel mitteilte, fallen damit rund 220 Arbeitsplätze weg. Der Grund für die Entscheidung: Der Standort im Landkreis Waldshut sei nicht mehr wettbewerbsfähig.

«Wir sind uns der Unsicherheit bewusst, die diese Ankündigung für unsere Kolleginnen und Kollegen am Standort Wehr mit sich bringt», hiess es von Produktionschef Steffen Lang. Das Unternehmen wolle transparent und respektvoll mit den Mitarbeitenden sowie der Gemeinde Wehr zusammenarbeiten.

Am Standort Wehr werden demnach bislang Tabletten und Kapseln hergestellt. Die Versorgung von Patienten sei durch die Schliessung nicht gefährdet, betonte Novartis. Das Unternehmen bekenne sich weiterhin zum Standort Deutschland.

Parallel investiere Novartis 35 Millionen Euro in eine neue Produktionsstätte für Krebstherapien in Halle in Sachsen-Anhalt, die 2027 den Betrieb aufnehmen soll. In Deutschland beschäftigt Novartis nach eigenen Angaben über 2600 Mitarbeitende an sechs Standorten.

(AWP)