Die Ergebnisse der zulassungsrelevanten Phase-III-Studie ASC4FIRST nach einer Nachbeobachtungszeit von 144 Wochen zeigten eine anhaltende Verbesserung, teilte Novartis am Montag mit. Das Medikament zeigte demnach bei neu diagnostizierten erwachsenen Patienten mit Philadelphia-Chromosom-positiver chronischer myeloischer Leukämie in der chronischen Phase (Ph+ CML-CP) anhaltend bessere molekulare Ansprechraten als etablierte Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI).
In der Studie wurde Scemblix mit einer vom Prüfarzt ausgewählten Standardtherapie verglichen. Die nun präsentierten Langzeitdaten zeigen laut Novartis, dass der Vorsprung von Scemblix bei den molekularen Ansprechraten im Verlauf weiter zunimmt - sowohl gegenüber der gesamten Standardtherapie als auch gegenüber Imatinib und den Zweitgenerations-TKI.
Nach 144 Wochen erreichten knapp 24 Prozentpunkte mehr Patienten unter Scemblix ein sogenanntes Major Molecular Response (MMR) als unter den Standardtherapien insgesamt. MMR ist ein wichtiger Messwert bei der Behandlung der chronischen myeloischen Leukämie (CML). Er beschreibt, wie stark die Krankheitsaktivität auf molekularer Ebene zurückgedrängt wurde.
(AWP)

